Local SEO / Lokale Suchmaschinenoptimierung – Ultimative Guide

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Local SEO / Lokale Suchmaschinenoptimierung

Hast du mit deinem lokalen Unternehmen kürzlich den Einstieg in die virtuelle Welt gewagt und möchtest nun dafür sorgen, dass du in den Suchmaschinen gefunden wirst? Dann kommst du um local SEO nicht herum.

Ohne Wissen zu lokalem SEO und einem ausgeklügeltem Plan im Kopf, werden dich Kunden, die in deiner Nähe nach deinem Produkt oder deiner Dienstleistung suchen, nicht finden. Rettung naht: Wir wollen dir dieses Thema heute näher bringen und dir alle Informationen an die Hand geben, die du brauchst um eine effektive Local SEO Kampagne zu starten.

Themen im Überblick:

Einführung zu Local SEO

Was ist lokales SEO?

Das Ziel der Suchmaschinenoptimierung ist immer so hoch wie möglich in Suchmaschinen gelistet zu werden. Bei Google auf Platz 1 ist das Non-Plus-Ultra, dort wollen wir hin.

Mit Local SEO wird dein Unternehmen im Internet gefunden.

Local SEO ist ein Zweig der Suchmaschinenoptimierung und der Begriff für alle Maßnahmen, die speziell lokale Unternehmen durchführen können, um ihr Ranking zu beeinflussen.

Ende der 90er Jahre, als man begann Seiten für Suchmaschinen zu optimieren, war einiges simpler und es gab keine großen Unterschiede zwischen klassischem und lokalem SEO. Mittlerweile (und der Prozess wird nie stillstehen) haben sich Google, Bing & Co. weiterentwickelt, an den Algorithmen gefeilt – immer mit dem Ziel den Nutzer schnellstmöglich die Antwort zu geben, nach der er sucht.

Die Google Suchergebnis-Seite kann zu diesem Zweck, je nach eingegebenem Suchbegriff, unterschiedlich aufgebaut sein. Sucht man nach einem Produkt, erhält man Shopping-Ergebnisse, gibt man eine Frage ein, erscheint eine Art „Antwort Box“. Sucht man nach einem Begriff und fügt eine Ortsangabe hinzu, so erscheint eine Google Maps Ansicht mit Markern sowie die organischen Suchergebnisse.

Local SEO: Auf der Suchergebnisseite werden lokale Suchergebnisse ganz oben angezeigt.

Ein Nutzer wird mit hoher Wahrscheinlichkeit nun auf eines der Ergebnisse in der Google Maps-Box oder im organischen Teil klicken. Hast du ein Dachdeckergeschäft in Koblenz, tauchst aber bei Google nicht auf der ersten Seite auf, werden dir so einige Besucher deiner Webseite und potentielle Kunden entgehen. Aus diesem Grund ist lokales SEO so wichtig und wird in Zukunft sogar noch mehr an Bedeutung gewinnen.

Lokales SEO ermöglicht on-the-go gefunden zu werden

Die Zahl der mobilen Internetnutzer steigt stetig. Wir suchen immer und überall, sind es mittlerweile gewohnt Antworten auf Fragen nur einen Klick entfernt zu finden. Smartphones machen es möglich.

Sind wir unterwegs, suchen wir oft nach Unternehmen in unserer Umgebung, die eine sofortige Lösung zu einem Bedürfnis oder einem Wunsch befriedigen können. Laut aktueller Studien haben ungefähr 56% aller on-the-go Suchen das Ziel etwas in unserer Nähe zu finden.

Unsere Infografik zeigt dir noch einmal übersichtlich welche Vorteile es hat, eine Local SEO Kampagne zu starten. Im Vergleich zu traditionellem Marketing in Form von Flyern, Zeitschriften- und Radioanzeigen, können Ergebnisse genauer ausgewertet und in dessen Folge leichter Anpassungen vorgenommen werden.

Eine Local SEO Kampagne hat zahlreiche Vorteile für dein Unternehmen.

Grundvoraussetzung ist natürlich auch, dass deine Webseite „responsive“ ist, sich also verschiedenen Bildschirmgrößen anpasst und auch auf Smartphones hübsch und übersichtlich wirkt. Prüf dies am besten gleich einmal selbst! Handy zur Hand, werden alle Bilder angezeigt, rutscht Text in eine Position, wo er nicht hin soll?

Besonders nach dem letzten Google Algorithmus legt der Suchriese Wert auf die mobile Nutzerfreundlichkeit einer Online-Präsenz.

Hast du dich dazu entschlossen an deinem lokalen SEO zu arbeiten, so wirst du in der Lage sein, den Anstieg deiner Webseitenbesucher, der potentiellen und der tatsächlichen Kunden genau zu verfolgen. Aber wir wollen noch nicht allzu weit vorausgreifen. Gehen vorerst zum nächsten wichtigem Punkt über, der Voraussetzung jeder Local SEO Kampagne ist.

Lokale Suchmaschinenoptimierung Infografik

Infografik Local SEO: Finde alle Schritte für deine Local SEO Kampagne.

Keyword Recherche für lokales SEO

Sucht man auf in einer Online-Suchmaschine, so nutzt man in der Regel einen Suchbegriff – ein Keyword (deutsch: Schlüsselwort).

Deine Aufgabe als Webseitenbetreiber ist es, herauszufinden, welche Keywords für dein Unternehmen wichtig sind. Wann willst du für welche Suchbegriffe gefunden werden? All deine SEO-Bemühungen richten sich an diesen Schlüsselwörtern aus und eine gründliche Recherche ist aus diesem Grund natürlich unabdingbar.

Gehen wir wieder davon aus, du hast ein Dachdeckergeschäft. Du hast dich auf energieeffiziente Dachsanierungen spezialisiert und wunderst dich nun, wie du Schlüsselwörter speziell für lokale Suchanfragen finden kannst. Was geben Nutzer ein?

Allen Recherchen sollte ein Keyword-Brainstorming vorausgehen. Schreibe dir auf, welche Begriffe dir einfallen, nach denen jemand, der an deinem Angebot interessiert sein könnte, suchen würde.

Mit Local SEO wird dein Unternehmen im Zusammenhang mit deinem Standort gefunden.

Im Folgenden gehen wir auf Tipps ein, die zwar auch auf traditionelles SEO anwendbar sind aber speziell für lokale Suchmaschinenoptimierung zusammengestellt wurden:

Google Keyword Planer

Der Google Adwords Keyword Planer ist eine große Hilfe beim Finden von Keywords für Local SEO.

Bist du auf der Suche nach Keyword Ideen, so empfehlen wir dir das Google Keyword Planer Tool. Warum? Es ist kostenlos und gibt dir schnell Auskunft darüber wieviele Nutzer die Schlüsselwörter eingeben, für die du ranken möchtest. Außerdem bricht die Software die die Anzahl der Suchanfragen auf Monate herunter, so dass du sehen kannst, ob es zu bestimmten Jahreszeiten mehr Bedarf für dein Produkt oder deine Dienstleistung gibt.

Für den Google Keyword Planer meldest du dich über deinen Google Adwords Account an. Hast du dort bisher kein Konto, kannst du dir dieses einfach über den folgenden Link einrichten: Google Adwords Konto einrichten

Einmal angemeldet, navigierst du über das Schraubenschlüssel-Symbol (rechts oben) zu den Werkzeugen und dem Keyword-Planer.

Local SEO: Der Google Keyword Planer ist kostenlos und hilft dir, die richtigen Keywords zu finden.Gib nun in der Zeile unter „Neue Keywords ermitteln“ die Suchbegriffe ein, die du zuvor im Brainstorming aufgeschrieben hast. Die Keywords trennst du einfach mit Kommas ab. Nach Klick auf „Starten“ werden dir nun nicht nur die Anzahl der Suchanfragen sondern auch Vorschläge für weitere Begriffe angezeigt, die du in deinen SEO-Plan einbeziehen kannst.

Der Google Adwords Keyword Planer schlägt Keywords für dein Local SEO vor.

Keywords von Mitbewerbern

Ich empfehle dir, dich einmal auf den Webseiten deiner Mitbewerber umzusehen. Welche Begriffe tauchen bei der Konkurrenz auf? Gibt es welche, die du „stehlen“ kannst?

Gib einfach die URL zur Seite des Mitbewerbers in den Google Keyword Planer ein und lass dir anzeigen, mit welchen Begriffen die Suchmaschine die Seite assoziiert.

Eine andere Möglichkeit ist es, ein anonymes Fenster in Google Chrome zu öffnen. Dort gibst du den Suchbegriff ein, für den du ranken möchtest und schaust dir an, welche deiner Konkurrenten noch über dir sind. Welche Meta-Titel verwenden sie? Lies dir die Texte auf der Seite deiner Mitbewerber durch! Wenn sie bei Google weit oben stehen, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass sie gutes Content Marketing betreiben, also hochwertige Inhalte verfasst haben.

Local Keywords

Willst du das Ranking der Webseite deines lokalen Unternehmens verbessern, so gehören natürlich auch „local keywords“ in den Mix. Ganz simpel: Füge den Namen deines Standortes an einigen Stellen hinter deine wichtigsten Keywords.

Zum Beispiel:

  • Dachdecker Koblenz
  • Dachsanierungen Koblenz
  • Dachdecker in der Nähe von Koblenz
  • Bester Dachdecker Koblenz

Hast du mehrere Standorte, so achte darauf jeden einzelnen einzubeziehen.

Long Tail Keywords

Sinngemäß kann der Begriff „Long Tail Keywords“ mit Rattenschwanz oder Nischen Keywords übersetzt werden. Gemeint sind mehrere Wörter, die zusammen einen Suchbegriff ergeben und diesen so spezifizierter machen. Statt „Tondachziegel“ gibt zum Beispiel jemand „Tondachziegel Glasiert Anthrazit“ ein.

Konzentriere dich zukünftig auch auf Long Tail Keywords. Es lohnt sich!

  • Die Eingabe von längeren Suchbegriffen ist öfter mit einer Kaufabsicht verbunden
  • Bessere Trefferquote – Der Suchbegriff stimmt mit deinen Angebot überein
  • Geringere Absprungrate
  • Weniger Suchanfragen → Weniger Konkurrenz → Bessere Chancen bei Google auf Seite 1 zu landen → Mehr Besucher

Long Tail – und „Local Keywords“ sind sich sehr ähnlich, denn durch die Kombination mehrerer Begriffe und der Zugabe des Standortes ist jedes „Local Keyword“ auch ein Long Tail Keyword.

Wenn du Long Tail Keywords effektiv einsetzt, kann es gut möglich sein, dass eine Unterseite gleich für mehrere Suchbegriffe rankt.

On-Page SEO

Suchmaschinen „crawlen“ deine Webseite und prüfen wie relevant sie ist. Google’s Algorithmus ist kompliziert und vor allem geheim. Wir wissen aber, welche Grundlagen auf deiner Online-Präsenz stimmen müssen, um im Ranking gut dazustehen.

Einen der wichtigsten Punkte haben wir bereits angesprochen: Die Keyword Recherche. Sie ist immer Schritt Nummer 1 und diktiert, welche Inhalte du im Folgenden verfasst. Nur wenn du weißt, nach welchen Begriffen deine potentiellen Kunden suchen, kannst du diese in deine Webseite einbauen. Ok, Recherche erledigt – nun gilt es kreativ zu werden…

Title Tags

Auf der Suchergebnisseite ist jede Webseite mit einer Überschrift versehen – dem Seitentitel oder auch Title Tag.

Für dein Local SEO: Füge Keywords in deinen Seitentitel Title Tag ein.Dein Seitentitel ist wie ein Werbeschild in deinem Schaufenster. Er sollte einzigartig sein und Lust darauf machen, mehr zu erfahren.

Für lokales SEO spielen Title Tags eine große Rolle, denn Sie geben dem Algorithmus einen ersten Indikator dafür, was man auf der Webseite erwarten kann, worum es geht. Platziere wichtige Keywords also immer im Title Tag (Vorsicht: Nicht zu viel des Guten!).

Unsere Tipps für den optimalen Title Tag:

  • Empfohlene Zeichenanzahl:
    Desktop – Circa 70 Zeichen, Mobil – Maximal 78 (inklusive Leerzeichen)
  • Auswahl der Keywords im Title Tag:
    Keywords, passend zu deiner Seite und mit hohem Suchvolumen.
  • Position des Keywords:
    Setze das Keyword recht weit zu Beginn deines Title Tags ein.
  • Name deines Unternehmens sollte sichtbar sein

Meta Beschreibung

Auch die Meta Beschreibung ist Teil deines Online-Werbeschildes. Sie wird unter dem Title Tag angezeigt und hat genau wie der Title Tag für lokales SEO eine hohe Bedeutung.

Eine gute Meta-Beschreibung mit Keywords ist wichtig für dein Local SEO.

Ein Nutzer überfliegt nach Eingabe eines Suchbegriffes die Ergebnisseite und entscheidet sich für eines der Ergebnisse. Die Meta Beschreibung gibt ihm einen ersten Einblick auf den Inhalt der Webseite.

Für Webseiten, die mit Content Management Systemen, wie zum Beispiel WordPress erstellt wurden, ist die Organisation der Seitentitel und Meta Beschreibungen recht einfach. Speziell für Suchmaschinenoptimierung entwickelt Plugins können zum Beispiel beim Zählen der Zeichen helfen, um ein Abschneiden des Title Tags zu verhindern.

Unsere Tipps für die optimale Meta Beschreibung:

  • Keywords:
    Wichtige Keywords mit hohem Suchvolumen sollten in deiner Meta Beschreibung auftauchen. Es gilt wieder: Bitte nicht übertreiben. Eine gute Leserlichkeit des Textes ist wichtiger als ein Vollstopfen mit Suchbegriffen.
  • Einzigartigkeit:
    Jede deiner Seiten sollte einen einzigartigen Seitentitel und eine Meta Beschreibung, die nirgens zuvor auftauchte, haben.
  • Attraktivität für Nutzer:
    Deine Meta Beschreibung sollte Lust machen und sollte motivieren deine Webseite über die der Konkurrenz zu wählen. Werde kreativ!

Optimierung der Bilder auf deiner Webseite

Lediglich 10% der Informationen, die wir hören, sind uns drei Tage später noch im Gedächtnis. Einer Studie von brainrules.com zufolge ändert sich dies stark, wird die gleiche Information mit einem relevanten Bild in Verbindung gebracht. Wir erinnern uns dann in der Regel an 65%. Was sagt uns das?

Die Integration von Bildern in eine Webseite erleichtert es dem Nutzer, zu erfassen, worum es genau geht. Sie gliedern Texte, fungieren als Button und können die Suchmaschinenoptimierung unterstützen. Wenn sie denn richtig eingesetzt und beschriftet werden.

  1. Ladezeiten
    Wie nervig ist es, muss man lange warten, bis sich eine Webseite aufbaut. Ich bin kein Fan von langen Ladezeiten und Google, Bing & Co. sind es auch nicht. Wie schnell oder langsam deine Webseite lädt ist ein wichtiger Rankingfaktor und spielt demzufolge für dein SEO eine große Rolle.Oft sind Bilder der Grund für den langsamen Aufbau einer Seite. Der Trick besteht also darin Grafiken und Fotos so klein wie möglich zu halten, ohne die Qualität des Bildes selbst zu beeinflussen.
  2. Dateinamen
    Die Bezeichnung deines Bildes gibt Suchmaschinen die erste Chance zu erfassen, worum es geht und wie die Grafik zu deinem Thema und somit deinem Keyword passt.
  3. Alt-Text
    Ein weiterer Grund, warum wir uns mit der Optimierung von Bildern beschäftigen sollten, ist, dass Google Robots nur Text verstehen. Das heißt, die Suchmaschine weiß nicht, was in der Grafik abgebildet ist, wenn wir es ihr nicht sagen – das tun wir mit der Hilfe von Alt-Text. Dieser wird immer dann angezeigt, wenn ein Nutzer aus irgendeinem Grund das eigentliche Bild nicht sehen kann.Alt Beschreibung und Dateinamen sollten für Local SEO die Keywords beinhalten.Sowohl im Alt Text als auch im Dateinamen deines Bildes selbst, sollten deine Keywords auftauchen. Füge hier auch den Ortsnamen ein, für den du in den Suchmaschinen höher gerankt werden möchtest.
  4. Anker-Text
    Alle Links, die zu einem deiner Bilder führen, sollten entsprechend mit Keywords gekennzeichnet sein. Der folgende Link für zu unserer Infografik. Wir geben Google hiermit also einen weiteren Hinweis, um welches Thema es in dem Bild geht – Infografik Local SEO.
  5. Relevanter Text um ein Bild
    Relevanz spielt für SEO eine große Rolle. Relevante Keywords für ein Thema, relevante Bilder, entsprechende Links und Ankertexte. Es wird den Suchmaschinen leichter fallen, zu erkennen, worum es in einem Bild geht, wenn dieses von relevantem Text umgeben ist.

Aktualisierst du die Inhalte deiner Webseite häufig, fügst zum Beispiel regelmäßig Blogbeiträge hinzu, kann dir die Optimierung von Bildern recht mühsam erscheinen. Unser Tipp: Beschäftige dich immer gleich beim Hochladen mit der richtigen Beschriftung deiner Bilder. Dies wird dir später Zeit sparen.

Optimierung deiner Überschriften und Inhalte

Die Inhalte deiner Webseite sind nicht nur für Suchmaschinen und dein Ranking wichtig, sondern vor allem auch für deine Besucher.

Versuche mit deinen Texten Mehrwert zu bieten, sei neu, innovativ. Informationen sollten gut gegliedert. Halte Absätze kurz und motiviere dazu, deine Artikel zu teilen oder zu kommentieren.

Deine Überschriften helfen dem Algorithmus der Suchmaschinen zu verstehen, worum es auf deiner Seite geht. Füge aus diesem Grund auch hier Keywords ein und lege verschiedene „Stufen“ an Überschriften fest.

Gestalte deine Inhalte übersichtlich und füge deinen Überschriften Keywords hinzu.

Überschriften bieten dir die Möglichkeit exakte lokale Keywords einzubinden. Ein Dachdecker in Koblenz, der eine Seite zur Verwendung von Tonziegeln hat, könnte zum Beispiel diese Überschrift nutzen: „Experten zum Einbau von Tonziegeln in Koblenz und Umgebung“

URL-Struktur

Getreu nach dem Motto „Der erste Eindruck zählt“, ist deine URL oft das erste was Kunden und Google sehen. Sie sind außerdem ein Pfad, der deine Besucher durch deine Webseite führt und die Hierarchie der einzelnen Seiten anzeigt.

Es ist besonders wichtig, dass du dich gleich zu Beginn und bei Veröffentlichen jeder neuen Seite auf deine URLs konzentrierst. Fehler können oft nur mit viel Zeitaufwand und mit dem Risiko Weiterleitungen zu verlieren, ausgebessert werden.

Auf was du achten solltest…

  1. KeywordsAuch in die URL gehört das Keyword, das die entsprechende Seite am besten beschreibt und für das du gut bei Google ranken möchtest hinein. Die Suchmaschinen-Robots ziehen sich auch von hier ihre Informationen.
  2. Kurz und knackig

    Vermeide Bindewörter und Wiederholungen von Keywords! Genau wie deine Besucher auch, kann Google das Thema deiner Webseite auch ohne „und“ oder „der, die, das“ verstehen. Verbinde Wörter statt mit Artikeln mit Bindestrichen!
  3. Struktur

    Überlege dir beim Anlegen neuer Seiten, welche Struktur du dir für deine Webpräsenz in der Zukunft vorstellen kannst. Hast du vor, eine neue Kategorie einzufügen? Willst du das Thema in einem Blogbeitrag beschreiben?Deine Seite sinnvoll zu strukturieren und Robots entlang deiner Architektur zu führen, kann Vorteile für deine Suchmaschinenoptimierung bringen.
  4. Keine dynamischen URL-Strings

    Legt man die URL einer Webseite nicht manuell fest, spucken manche Content Management Systeme automatisch dynamische Strings beim Anlegen einer Seite aus. Statt Wörtern, die Sinn ergeben, steht dann nach dem Domainnamen eine Reihe von Zahlen, Sonderzeichen und Buchstaben.

Die URL Struktur sollte für Local SEO klar und ohne Sonderzeichen sein.

Warum statische statt dynamischen URLs?

  1. Dir entgeht eine Möglichkeit dein Keyword zu erwähnen.
  2. Nutzer können nicht gleich erfassen, worum es auf deiner Seite geht.
  3. Möchte jemand deine Seite teilen und schreibt den Link unter Umständen manuell ab, so ist das Fehlerrisiko höher und dein Beitrag nicht wirklich „teilfreundlich“.

Google MyBusiness anlegen und optimieren

Die vorangegangenen Tipps zur Optimierung deiner Webseite helfen nicht nur speziell deinem lokalen SEO, sondern sind für die Nutzerfreundlichkeit und dein generelles Suchmaschinen-Ranking ausschlaggebend.

Ist deine Internetpräsenz auf Vordermann gebracht, steht der nächste wichtige Schritt an – die Einrichtung einer Google My Business Seite (früher bekannt als Google Places), ohne die dein Unternehmen nicht in der Kartenansicht der Suchergebnisse erscheinen wird.

Mit unserer Schritt-für-Schritt-Anleitung geht das ganz einfach:

Schritt 1:
Öffne https://www.google.de/business/ um loszulegen!

Schritt 2:
Klicke auf den Anmelden-Button!

Schritt 3:
Gib die vollständigen Daten zu deinem Unternehmen und deinem Standort an! Achte darauf, immer und überall die gleiche Adresse und Telefonnummer im Internet anzugeben.

Die Listung in Google MyBusiness ist für Local SEO einer der wichtigsten und ersten Schritte.

Schritt 4:
Zur Bestätigung deiner Firmenadresse wird dir Google eine Postkarte mit einem Code zukommen lassen, den du dann als Verifizierungspin nutzen kannst.

Schritt 5:
Hast du deinen Google My Business verifiziert, so ist es an der Zeit Bilder und zum Beispiel Öffnungszeiten hinzuzufügen.

Desto mehr Informationen vorhanden sind, desto wahrscheinlicher ist es, dass Nutzer auf deinen Eintrag in den Suchergebnissen klicken. Es sollte dein Ziel sein, dein Profil komplett zu vervollständigen.

Unsere Tipps:

  • Dein Logo oder Profilbild sollte eine gute Qualität haben. Füge vor dem Hochladen dein wichtigstes Keyword in den Dateinamen ein.
  • Füge deinem Google My Business-Profil viele aussagekräftige und ansprechende Bilder mit Keywords im Dateinamen hinzu.
  • Nimm dir für das Anlegen deines Accounts genügend Zeit und geh auf Nummer sicher, dass alle Angaben und vor allem auch die Kategorisierung korrekt ist. Trifft mehr als eine Kategorie auf deine Unternehmen zu, so kannst du mehrere auswählen.
    Aber Achtung: Google selbst empfiehlt nicht zu viele, sondern lediglich die Hauptkategorien anzeigen zu lassen, die dich betreffen.

Bing Places anlegen und optimieren

Viele Webseitenbetreiber begehen den Fehler alle SEO-Maßnahmen lediglich auf Google zu beschränken. Kein Wunder, denn der Internetriese ist mit 92.1% des Marktanteiles (Daten 2017) in der Suchmaschinenwelt unangefochtene Nummer 1.

Trotzdem: Dein Ziel sollte es sein, in allen Suchmaschinen gut darzustellen. Bing bietet, ähnlich wie Google, eine Art Branchenbuch an, in dem du natürlich nicht fehlen darfst.

So meldest du dich für Google Places an:

Schritt 1:
Öffne in deinem Browser Bing Places!

Schritt 2:
Klicke auf den „Anmelden“-Button rechts oben.

Schritt 3:
Trage deine Unternehmensdaten in die dafür vorgesehenen Felder ein.

Local SEO: Durch Bing Places ist dein Unternehmen auch auf Bing findbar.

Schritt 4:
Auch der Verifizierungsprozess ist der gleiche wie bei Google My Business. Du wirst einen Pin an die Adresse geschickt bekommen, die du zuvor bei der Registrierung angegeben hast.

Schritt 5:
Dein Unternehmensprofil lässt sich ganz einfach in deinem Account managen. Du kannst nach der Verifizierung Informationen hinzufügen.

Citations: Nennungen deines Unternehmens auf anderen Webseiten

Wird deine Webseite an einer anderen Stelle im Internet verlinkt oder wird dein Unternehmen inklusive deiner Anschrift und Telefonnummer genannt, so stuft dich Google als relevanter ein. Dein Ranking kann also steigen desto mehr Backlinks und Citations (Unternehmensnennungen) du hast.

Online Branchenbücher

Es gibt unzählige Online-Branchenbücher, wobei „Die Gelben Seiten“, „Yelp“ und „Das Örtliche“ wohl die bekanntesten unter ihnen sind.

Für bestimmte Branchen gibt es eigene, speziell ausgerichtete Verzeichnisse. Ärzte zum Beispiel sollten online nach „Zahnarzt Verzeichnis“ oder „Ärzte Branchenbuch“ suchen und sich dort entsprechend eintragen.

Finde das Branchenbuch, dass zu deinem Unternehmen passt und erhalte Citations für dein Local SEO.

Lege für dein Unternehmen in diesen Verzeichnissen Seiten an und füge wichtige Keywords in die Beschreibung ein. Achte darauf, die Telefonnummer und Adresse genau so zu schreiben, wie du es auch bei Google My Business und Bing Places getan hast. Bleibe kontinuierlich!

Was allerdings nicht gleich bleiben darf ist deine Unternehmensbeschreibung. Vermeide doppelten Content, in dem du für jeden Eintrag einen neuen Text verfasst. Dieser muss nicht lang sein – Um die 400 Zeichen sind ausreichend.

In unserer Grafik findest du die derzeit wichtigsten Branchenbücher Deutschlands:

Für Local SEO ist eine Listung in Branchenbüchern wichtig. In dieser Infografik findest du die wichtigsten deutschen Branchenbücher.

 

Backlinks

Eine weitere Möglichkeit ist es, Betreiber lokaler Blogs ausfindig zu machen und anzuschreiben. Vielleicht hat jemand Interesse an deiner Dienstleistung und würde sich über einen Gastbeitrag deinerseits sehr freuen.

Hast du die Möglichkeit einen Beitrag auf einer fremden Webseite zu veröffentlichen, so achte auf die Ankertexte, die zu deiner eigenen Online-Präsenz verweisen. Auch hier sollten Keywords zum Einsatz kommen.

Im folgendem zeige ich dir drei weitere Tricks, die dir zu mehr Backlinks verhelfen können:

  1. Werde Sponsor eines lokalen Sportteams
    Die Idee das Team deines Ortes ist großartig, wenn es den in deinem Budget liegt. Zum einen wird deine Marke einfach häufiger wahrgenommen, zum anderen verdienst du dir auch Glaubwürdigkeit. Die Internetpräsenz des Sportvereins kann zu deiner Seite verlinken und du wirst Erwähnung in den sozialen Medien finden.Wird auf lokalen Blogs oder in online Zeitschriften über das Team berichtet, so kann es auch sein, dass dein Unternehmen in diesen Texten auftaucht. Informiere dich doch einfach, welche Möglichkeiten du in deiner Umgebung hast!
  2. Organisiere Treffen in deinem Ort
    Feierst du gern und hast auf deinem Firmengelände Platz? Dann lade doch einfach jeden ein, der kommen mag und schmeiß den Grill an. Mit etwas Glück werden lokale Blogger und Zeitschriften auf dich aufmerksam, schreiben einen Beitrag und verlinken deine Seite.

Lokale Veranstaltungen können helfen, dich ins Gespräch zu bringen und dir Backlinks generieren. 

  1. Kontaktiere andere Unternehmen und biete Gastbeiträge an
    Du bist Experte zu einem Themengebiet? Super! Biete anderen an, dein Wissen zu teilen, verfasse Artikel und füge Links zu deinem Blog oder deiner Webseite hinzu.

Recherche der Konkurrenz

Mit verschiedenen SEO-Tools bist du außerdem in der Lage herauszufinden, welche Backlinks auf die Seiten deiner Mitbewerber verweisen. Scheue dich nicht davor, diese Informationen für dich auszunutzen.

Tools, wie zum Beispiel SemRush ermöglichen es dir die URL deiner Konkurrenz zu analysieren und alle Webseiten in einer Liste anzeigen zu lassen, die darauf verweisen. Lade dir diese Tabelle herunter und mach dich an die Arbeit!

Kontaktiere Webmaster, deren Seiten zu deinem Thema passen und biete an Gastbeiträge zu verfassen, Infografiken zu teilen oder anderweitig auf deine Inhalte zu verlinken. Da du weißt, dass die fremden Webseiten daran Interesse haben, was du anbietest, stehen deine Chancen gut.

Vertrauen aufbauen und Bewertungen sammeln

Ein extrem wichtiger Aspekt jeder SEO Kampagne ist es, Glaubwürdigkeit mit Hilfe von Online-Bewertungen und Kundenmeinungen aufzubauen.

Gehörst du auch zu denjenigen, die in einer neuen Stadt auf der Suche nach einem Restaurant Tripadvisor oder Google Reviews zu Rate ziehen?

Wir gehen davon aus, dass Gaststätten, die regelmäßig gute Bewertungen erhalten, glaubwürdig sind und vertrauen auf die Meinung anderer. Wir sind gewillter ein Produkt oder eine Dienstleistung in Anspruch zu nehmen, wenn sie uns empfohlen wurde.

Nicht nur du und ich, auch Suchmaschinen Robots legen Wert darauf, was andere über ein Unternehmen denken.

Bewertungen spielen im Local SEO eine große Rolle. Sie zeigen die Relevanz eines Unternehmens an.


Wie erhältst du mehr Bewertungen?

Zuallererst: Hast du schon einmal versucht, deine Kunden einfach nach einer Bewertung zu fragen

Du wirst überrascht sein, wie viele Menschen tatsächlich gewillt sind ein paar nette Worte über dein Unternehmen zu veröffentlichen, wenn sie mit dem Produkt oder dem Service zufrieden waren.

Motiviere deine Kunden mit kleinen Rabatten, Gewinnspielen etc. dazu, eine Bewertung zu hinterlassen und stelle sicher, dass der Prozess so einfach wie möglich ist. Nur wenn jemand schnell und einfach, ohne ein langes Anmeldeformular ausfüllen zu müssen, einen Kommentar hinterlassen kann, wird er es auch tun. Füge zum Beispiel direkt auf deiner Webseite Links ein, über die ein Kunde zu einer Seite mit Bewertungen geführt wird und erwähne diese auch in deinen E-Mails und Newslettern.

Kundenmeinungen zu sammeln sollte ein großer Punkt deines Online-Marketing-Planes sein.

Auf der Suchergebnisseite werden in den lokalen Suchergebnissen Kundenbewertungen angezeigt. 

Wie kannst du mit negativen Bewertungen umgehen?

Nicht immer wirst du in der Lage sein, die Meinung eines Kunden zu beeinflussen aber du kannst sicherstellen, dass du einen bestmöglichen Service und ein tolles Produkt zur Verfügung stellt.

Ist doch einmal jemand nicht zufrieden, solltest du unbedingt online und für jeden sichtbar auf den Kommentar reagieren. Frage, welchen Grund die Unzufriedenheit hat und biete an, den Kunden persönlich zu kontaktieren. Ein Stillschweigen wird von anderen potentiellen Interessenten als negativ wahrgenommen und lässt den Eindruck aufkommen, du wärst nicht an den Nutzern deiner Produkte interessiert.

Social Media – Mehr Webseitenbesucher = Besseres Ranking

Wer ein Produkt kaufen oder eine Dienstleistung in Anspruch nehmen will, fragt heute zuerst einmal Google. Laut einer aktuellen Studie recherchieren 80 % von uns erst einmal im Internet, bevor wir eine Kaufentscheidung treffen. 60 % aller Befragten konsultieren Familie, Freunde und Bekannte um sich eine Meinung einzuholen.

Die sozialen Medien spielen bei der Entscheidungsbildung eine große Rolle. Wer als Unternehmen ein aktuelles und vollständiges Profil in Facebook, Instagram und Co. vorzuweisen hat, wird oft als vertrauenswürdiger eingeschätzt. Hinzu kommt, dass viele Social Media als Kontaktmöglichkeit sehen und Fragen zu Produkten oder Dienstleistungen loswerden, bevor sie sich zum Kauf entscheiden.

Dein Nutzen aus den sozialen Netzwerken:

  • Du kannst Informationen zu deinem Unternehmen attraktiv veröffentlichen
  • Du kannst interessante Beiträge, Fotos und Angebote veröffentlichen
  • Deine Beiträge können geteilt und so weiterverbreitet werden ohne dass es dich etwas kostet
  • Kunden können dich unkompliziert kontaktieren
  • Mehr Webseitenbesucher
  • Du kannst Bewertungen sammeln und Vertrauen aufbauen

Außerdem bieten soziale Netzwerke die perfekte Möglichkeit, um potentielle Kunden auf die eigene Webseite zu locken. Aufschlussreiche Beiträge, Fotos deiner letzten Projekte oder deines Teams – wenn du meinst, es könnte andere interessieren, dann teile es! Wem es gefällt, der gibt sein „Like“, wer es liebt, der klickt auf „Share“ und verbreitet deine News an eine noch größere Gruppe weiter.

Desto mehr Besucher du auf deiner Webseite hast, desto relevanter stuft dich Google für ein Thema ein und dein Ranking verbessert sich.

Social Media hat auch für Local SEO Vorteile, da das Ranking durch die Anzahl an Webseitenbesuchern steigt.

Auch wenn es mittlerweile Hilfsmittel gibt, um Beiträge gleich auf mehreren Netzwerken zu teilen, ist Social Media Marketing nicht mal so nebenbei gemacht. Aus diesem Grund ist es wichtig, zu wissen, wo dein Unternehmen vertreten sein sollte, damit du dich dann auf diese Bereiche besonders konzentrieren kannst.

Welche sozialen Netzwerke sind die richtigen für dein Unternehmen?

Stelle dir die folgenden drei Fragen:

  1. Ist dein Unternehmen ausgerichtet auf B2B, B2C oder beides?
  2. Wer ist deine Zielgruppe?
    Stelle eine Person deiner Zielgruppe vor und beantworte die folgenden zehn Fragen:

    1. Wo befindet sich deine Person?
    2. Was ist das durchschnittliche Alter und das Geschlecht dieser Person?
    3. Was ist das Durchschnittseinkommen dieser Person?
    4. Ist sie Eigentümer eines Hauses?
    5. Was sind ihre Hobbies?
    6. In welcher Branche arbeitet diese Person?
    7. Hat sie Kinder?
    8. Vor welchen Problemen und Herausforderungen steht sie?
    9. Woher bezieht diese Person ihre Informationen?
    10. Welche Eigenschaften macht eine gut-zahlende und treue Person für mein Unternehmen aus?
  3. Was ist das Ziel deines Unternehmens?
    Möchtest du, dass dich Kunden über deine sozialen Netzwerke kontaktieren oder sollen sie nur auf deine Webseite weitergeleitet werden? Willst du verkaufen oder Leads erzeugen?

Nun nehmen wir uns deine Antworten auf die zuvor gestellten Fragen und gleichen sie mit den Social Media Plattformen ab.

Es gibt dutzende von Nischen-Netzwerken, wie zum Beispiel Nextdoor und MeetUp. Klar, es schadet nicht, sich dort umzuschauen aber der Einfachheit halber und um dir beim Priorisieren zu helfen, führen wir hier lediglich die fünf beliebtesten Netzwerke auf, die zudem die meisten Möglichkeiten zum Marketing bieten.

  1. Facebook
    Am besten geeignet für…
    B2C, einige B2B Unternehmen
    Branchen: Mode, Automobil, E-Commerce, Unterhaltung, Immobilien, Marketing, Sport, Gesundheit und Wellness, Nachrichten und Informationen
    Zielgruppenalter & – geschlecht: Zwischen 25-55+ (wobei fast 30% der Nutzer zwischen 25 und 34 Jahren alt sind. Männer und FrauenJedes Unternehmen sollte einen Facebook-Account betreiben! Warum?Zum Ende des dritten Quartals in 2017 gab es 2. 07 Billionen aktive Nutzer pro Monat. 1.37 Billionen unter ihnen loggen sich täglich in ihren Account ein. Neben der Tatsache, dass Facebook die meisten User hat, gibt dein Profil auch sogenannte „Social Signals“ an Google ab. Dazu zählen Bewertungen, Likes, Geteilte Beiträge, Abstimmungen oder einfach Links. Sie zeigen den Suchmaschinen, dass über deine Marke und dein Unternehmen gesprochen wird. Damit stärkst du dein lokales SEO und das Nutzervertrauen.
  2. Twitter
    Am besten geeignet für…
    B2C, einige B2B Unternehmen
    Branchen: Nachrichten und Informationen, E-Commerce, Gesundheit und Wellness, Reisen und Gastronomie, Mobil, Finanzen, Mode, Sport
    Zielgruppenalter & – geschlecht: 18-29, Männer und FrauenTwitter ist darauf ausgerichtet, mit wenigen Worten schnell und einfach Informationen zu erhalten. Aus diesen Grund nutzen viele, das soziale Netzwerk um mit dem Kundenservice von Unternehmen in Verbindung zu treten. Hast du die richtige Zielgruppe und ein gutes Service-Team, dann könnte Twitter etwas für dich sein.
  3. Instagram
    Am besten geeignet für…
    B2C
    Branchen: Reisen und Gastronomie, Mode, Gesundheit und Wellness, Basteln und Heimwerkern, Nahrung und Getränke, E-Commerce, Beauty, Fotografie, Automobil, Event-Planung
    Zielgruppenalter & – geschlecht: 18-35, mehr Frauen aber Anzahl der männlichen Nutzer ist steigendInstagram ist das beste soziale Netzwerk für dich, wenn deine Produkte visuell ansprechend sind. Gerade bei jungem Publikum, den sogenannten Millennials kommt die Foto-App an.Da Instagram zu Facebook gehört, haben die beiden Plattformen ähnliche Marketing-Möglichkeiten, zur Steigerung der Sichtbarkeit deiner Marke und zur Interaktion mit deinen Beiträgen.
  4. LinkedIn &XING
    Am besten geeignet für…

    B2B, B2C für Recruitment
    Branchen: Finanzen, Recruitment, Wissenschaft und Technologie, Gesetzeslage, Herstellung, Marketing, Erziehung und Bildung, Professionelle Dienstleistungen, Gesundheit und Wellness, IT
    Zielgruppenalter & – geschlecht: 25-45, Männer und FrauenZwar bewegen wir uns so langsam in die Richtung aber noch sind wir nicht ganz an dem Punkt, an dem Menschen direkt in den sozialen Netzwerken nach Produkten zum Kauf suchen. Stellen wir uns einen Trichter vor, an dessen Ende eine Konversion für dich steht, dann befindet sich der Social Media-Nutzer noch am oberen Ende.Das bedeutet, dass du deine Marketing-Bemühungen unter Umständen an Nutzer richtest, die sich nicht in der für dich richtigen „Kaufphase“ befinden. Bietest du kein Produkt an, welches Kunden im Impuls kaufen, so ist die Chance recht gering, dass sie an das untere Ende des Trichters gelangen, bevor sie zum nächsten Post scrollen.Die beste Social Media-Strategie für alle B2B-Unternehmen ist es durch regelmäßige Beiträge, eBooks und Fallstudien Interesse am eigenen Produkt zu wecken und Leads zu sammeln. LinkedIn und Xing eigenen sich hierfür sehr gut.Vier von fünf LinkedIn Mitgliedern sind laut einer Umfrage des Unternehmens für die Entscheidungsfindung in der eigenen Firma zuständig. Klingt nach dem perfekten Publikum für dein B2B Business, oder?
  5. Pinterest
    Am besten geeignet für…
    B2C
    Branchen: Verkauf, Gesundheit und Wellness, Reisen und Gastronomie, Mode, E-Commerce, Basteln und Heimwerkern, Speisen und Getränke, Beauty, Haus- und Garteneinrichtung, Event Planung
    Zielgruppenalter & – geschlecht: 18-45, meist FrauenAuf Pinterest geht es um all die schönen Dinge im Leben. Man kann Beiträge sammeln, die sich um Event drehen, die Rezeptideen geben aber auch für Produkte, die man vielleicht irgendwann einmal kaufen möchte.Um auf Pinterest vertreten zu sein, sollte dein Produkt visuell ansprechend sein und du Zugang zu guten Fotos haben. Nun geht es darum, diese zu posten und zu hoffen, dass Nutzer sie „pinnen“.

 Analyse deiner Local SEO Kampagne

Weißt du, was einer der größten Vorteile von Online-Marketing gegenüber traditionellem Marketing ist? Alles ist messbar! 

Google Analytics

Eines der Tools, das dir helfen kann, herauszufinden, wie erfolgreich deine Local SEO Bemühungen sind, ist Google Analytics.

Zur Analyse einer Local SEO Kampagne bietet sich Google Analytics an.

Du kannst dir dort ein kostenloses Konto einrichten, fügst die URL deiner Webseite hinzu und trägst alle benötigten Daten ein.

Durch einen Klick auf „Tracking-ID erhalten“ generierst du dir einen Code, den du auf jeder der Seiten der Internetpräsenz hinzufügen musst. Nach circa 24 Stunden beginnen die Messungen. Google Analytics verfügt über eine Vielzahl von Möglichkeiten, was für viele Einsteiger vorerst recht verwirrend wirken kann. Im Internet stehen dir Anleitungen zur Verfügung und wir von foundUhere.de helfen dir auch jederzeit gern aus.

Lege dir kostenlos ein Google Analytics Konto an, um deine Local SEO Kampagne zu analysieren.

Daten helfen dir dabei, deine Local SEO Kampagne zu analysieren. Du findest heraus, welche Maßnahmen Erfolg zeigen und wo noch Verbesserungspotential besteht. All dies setzt natürlich voraus, dass du diszipliniert in deine Tracking-Tools schaust und dir Vergleiche bestimmter Zeiträume anzeigen lässt.

Mit Google Analytics kannst du Tabellen auch ganz einfach leicht herunterladen und dann in Excel bearbeiten.

Auf welche Daten solltest du besonders Wert legen?

Besucher deiner Webseite

Eines der Hauptziele deiner Suchmaschinenoptimierung ist es, mehr Besucher durch organische Suchergebnisse (nicht durch Suchmaschinenwerbung, wie Google Adwords) auf deine Webseite zu locken.

Wie viele Besucher hast du monatlich?

Wie viele Besucher hast du zum Beispiel diesen Mai im Vergleich zum Mai des Vorjahres?

Gibt es saisonalen Bedarf für deine Produkte, der einen Anstieg in Besucherzahlen erklären könnte?

Conversions und Ziele

Jede Webseite hat abhängig von der Art deines Unternehmens unterschiedliche Ziele. Vielleicht möchtest du wissen, wie viele Besucher sich für deinen Newsletter anmelden, wie viele auf den „Kaufen“- oder „Jetzt kontaktieren“-Button klicken.

In Google Analytics kannst du deine Ziele ganz nach deinem Bedarf einrichten und tracken.

Mobile Besucher

Besonders für dein lokales SEO ist es interessant zu wissen, wie viele Menschen mit ihrem Smartphone auf deine Webseite zugreifen. Schau dir also nicht nur die Gesamtbesucherzahlen an, sondern sortiere nach Desktop und Mobil.

Backlinks

Ein gutes Backlink-Profil ist ein stetig andauernder Prozess. Du solltest das Ziel, qualitativ hochwertige Backlinks zu erhalten, immer im Hinterkopf haben und andere Webseitenbetreiber darauf ansprechen.

Tiefgreifende SEO-Programme wie MOZ oder Ahrefs können dir aussagekräftige Daten besonders bezogen auf dein SEO und deine Backlinks liefern.

Bewertungen

Wie bereits zuvor erwähnt, solltest du die Anzahl und Regelmäßigkeit deiner Kundenbewertungen immer im Auge behalten. Versuche auf Kommentare schnell zu antworten und auch mit Kritik umzugehen – gleiches gilt für die sozialen Netzwerke.

Ranking-Position

Du willst wissen, an welcher Position du derzeit mit deinen Keywords stehst? Ganz einfach: Öffne ein anonymes Fenster in Google Chrome und gib den Suchbegriff ein für den du angezeigt werden möchtest.

Die zuvor angesprochenen Tools von MOZ, Ahrefs oder SEMrush erleichtern dir diese Arbeit und zeigen dir dein Ranking für zuvor festgelegte Schlüsselwörter immer übersichtlich an. Du kannst dort sogar zwischen zwei Zeiträumen vergleichen.

Google Search Console (früher bekannt als Google Webmaster Tool)

Ist dein Google Analytics Account startklar, geht es als nächstes an das Anlegen deiner kostenlosen Google Search Console Kontos. Dieses wird dir ermöglichen verschiedene Berichte einzusehen, Änderungen an deiner Webseite vorzunehmen und Fehler, wie zum Beispiel doppelte Meta-Beschreibungen aufzuspüren.

Was kann die Google Search Console?

  • Informationen zu möglichem doppelten Inhalten (URLs, Seitentitel und Meta-Beschreibungen.
  • Analyse interner und externer Links – Aufspüren von Links, die Probleme beim Crawlen der Webseite bereiten
  • Warnungen bei Malware oder unnatürlichen Backlinks
  • Überprüfung der Sitemap und robots.txt
  • Verknüpfung mit Google Analytics möglich – Auch wenn dir die Informationen zwischen beiden Tools zu Beginn recht ähnlich vorkommen, ist eine Verknüpfung ratsam. Nur so erhältst du einen Gesamtüberblick über deine Webseite.

 

Dein Google Search Console Konto anlegen:
Schritt 1: Besuche die Google Search Console Seite und nutze deine Google Zugangsdaten um dich einzuloggen

Schritt 2: Finde den roten Button mit der Aufschrift „Property hinzufügen“

Schritt 3: Du hast die Wahl entweder eine Android App oder eine Webseite zu tracken.

Gib die URL deiner Webseite ein und klicke auf „Property hinzufügen“. Achte in diesem Schritt besonders auf die Exaktheit deiner URL!

Die Google Search Console ist ein wichtiges Tool für dein Local SEO.


Schritt 4:
Nun muss verifiziert werden, dass du als Webmaster die Rechte hast, Informationen zu der gewünschten Seite einzusehen. Hierzu gibt es verschiedene Verifizierungsmethoden und du kannst zum Beispiel dein Google Analytics Konto zu Hilfe nehmen, welches du dir zuvor angelegt hast.

Local SEO: Verifiziere dein Konto in der Google Search Console!

Nach der Verifizierung wirst du in der Lage sein, alle Informationen, die die Google Search Console zu bieten hat, einzusehen. Viel Spaß beim Stöbern!

Weitere SEO-Tools zur Suchanalyse und zum Ranktracking 

Neben den hauseigenen Produkten von Google gibt es eine Vielzahl weiterer Programme und Tools, die deine Webseite analysieren und dir Berichte zu deinen Rankings, deinen Keywords und Backlinks liefern können. Einige, wie zum Beispiel SemRush oder Ahrefs, welches für mich zu den besten Angeboten in diesem Bereich zählt, fanden in diesem Artikel bereits Erwähnung.

Viele der Programme sind kostenpflichtig, so dass gute Recherche vor der Auswahl des passenden Produktes wichtig ist. Hierzu bieten fast alle Anbieter einen kostenlosen Testmonat an, in dem du dich mit dem jeweiligen Programm vertraut machen kannst und herausfindest, ob es deinen Anforderungen entspricht.

Demnächst werde ich noch eine übersichtliche Auflistung der beliebtesten SEO Programme anlegen und auf meinem Blog veröffentlichen.

Zusammenfassung

Meiner Meinung nach ist für ein Unternehmen, das vor allem an einem Standort und in dessen Umgebung operiert, lokales SEO die wichtigste Online-Marketing-Strategie.

Verschiedene Faktoren, wie attraktive Profile in den sozialen Netzwerken kommen mit professioneller Keyword-Recherche und dem Aufbau von Online-Bewertungen zusammen, um ein gutes Ranking in den Suchmaschinen zu erzielen. Ohne eine Local SEO Kampagne wird das nicht möglich sein.

Die wichtigsten Punkte habe ich noch einmal in meiner Infografik zusammengefasst, die du unter folgendem Link findest: Infografik Local SEO

Ich stehe dir jederzeit gern bei Rückfragen zur Verfügung und plane deine Local SEO-Kampagne mit dir.

Dirk ist ein Internet Marketer aus Koblenz und der Gründer der foundUhere UG. Wenn er seinen Kunden nicht gerade dabei hilft besser gefunden zu werden, geht er gerne Laufen, Mountainbiken oder Tauchen.

Über uns und diesen Blog

Wir sind eine SEO und Webdesign Agentur aus Koblenz und helfen Klein- und Mittelständigen Unternehmen online gefunden zu werden und neue Kunden zu gewinnen.

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